Biomöbel

Der neueste Trend „Bio“ breitet sich in jeder Verkaufsbranche weiter aus. Doch die Bedeutungen für „Bio“ sind jedoch bei Lebensmitteln oder Textilien ganz verschieden definiert. Seit einiger Zeit gibt es auch in der Möbelindustrie eine wachsende Nachfrage an Biomöbel. Abnehmer sind meist sehr natur- und umweltbewusste Menschen. Das Kaufen von Biomöbel ist jedoch wirklich durchaus sinnvoll.

Heutzutage stammen unzählige Tonnen von Holz, das zur Verarbeitung zu Möbel genutzt wird, aus den tropischen Regenwäldern. So wird JÄHRLICH eine Fläche mit der Größe Großbritanniens des Regenwaldes abgeholzt. Biomöbel hingegen stammen aus heimischen Forstwirtschaften. Die Bäume wachsen dort natürlich, das bedeutet, dass diese nicht mit Wachstumsbeschleuniger oder Pestiziden besprüht werden. Diese Stoffe sind fast immer giftig – für Mensch und Natur! Die Giftstoffe gelangen ins Grundwasser und werden natürlich ebenfalls von den Bäumen aufgenommen und sind somit später auch in den Möbeln in der eigenen Wohnung wieder zu finden! Der Käufer solcher stark belasteter Möbel mag dies nicht sofort nach dem Erwerb merken, jedoch können Allergien und Hautausschläge die Folgen von gefährlichen Pestiziden sein. Manche sollen sogar möglicherweise Krebs auslösen.

Ein weiteres Problem der Möbel ist die heutige Bearbeitung und der Schutz vor Verfall des Holzes. Dazu werden meist Lacke und Versiegelungen benutzt, die ebenfalls die Lungen der Bewohner mit solchen Möbeln stark belasten. Außerdem werden diese Lacke meist aus Erdöl hergestellt, ein Rohstoff der auch nur begrenzt ist! Biomöbel allerdings werden mit natürlichen Lacken und Anstrichmittel bearbeitet.

Ein weiterer Punkt ist die Belastbarkeit der verschieden Hölzer. Viele herkömmliche Möbel sind mit Lackierungen und Kunststoffen überzogen, die die Aufnahme von Lufttemperatur nicht ermöglichen. So kann sich das Holz dem Zimmer nicht optimal anpassen, es entstehen unter der Lackierung kleine Risse, die aufplatzen können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Transport des Bioholzes. Es stammt aus heimischen Forstwirtschaftjuken und wird in der Nähe dieser Anlagen verarbeitet. Der Vorteil: Weite Transportwege und hohe Emissionswerte entfallen!

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