Das charakteristische an schwedischen Holzhäusern
Die vielen kleinen Häuser in Schweden, die in dem typischen Farbton Schwedenrot gestrichen sind, sind eines der Markenzeichen des Landes. Diese Holzhäuser sind bekannt für ihr einerseits rustikales, andererseits teilweise verspieltes Aussehen. Meistens findet sich vor dem Eingang eine großzügige Veranda, die mit einem Vordach überdacht ist. Die Vordächer werden fast immer von filigranen Holzsäulen getragen.
Die Fenster und Türen in den Schwedenhäusern bestehen meist nicht aus großen Glasscheiben sondern werden als sogenannte Sprossenfenster gefertigt. Das heißt, dass kleinere Glasscheiben in ein Holzgestell mit mehreren quadratischen Fenstern eingesetzt werden. Trotz der Sprossenfenster sind die Holzhäuser immer so konzipiert, dass sie von innen hell und freundlich wirken. Die Fenster und Türen werden durch weiße Farbe deutlich von dem Rest des Hauses abgesetzt.
Meist kann man schon vom Eingang durch die komplette Wohnung schauen. Die Wände sind auch von innen fast immer holzvertäfelt. Dazu wird helles Holz verwendet. Dunkle Nischen gibt es in diesen Häusern kaum. Es wird schon bei der Planung dafür gesorgt, dass das Haus ausreichend von Tageslicht durchflutet wird.
Der Platz in den Schwedenhäusern wird nicht verschenkt. Auch die schrägen Dachgeschosse werden in der Regel noch als Wohnraum genutzt. Dort finden sich dann die Schlafzimmer.
Die Schwedenhäuser blicken auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Schon damals wurden sie auf ganz ähnliche Weise wie heute errichtet. Sie haben sich über die Jahre bewährt und glänzen nicht nur durch ihr markantes Aussehen
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