Biomöbel aus heimischen Hölzern – Warum so wichtig?

Unser Planet ist zunehmend bedroht von menschlich induzierten Gefahren, was sich beispielsweise in der Klimaerwärmung widerspiegelt. Ein nicht zu verachtender Faktor ist die Rodung riesiger Naturschutzgebiete in den Tropen und die damit verbundene Bedrohung seltener Tierarten. Will man gegen derartige Prozesse vorgehen und unseren Planeten schützen, so kann man dies beispielsweise auch beim eigenen Mobiliar tun: durch den Kauf von Biomöbeln aus heimischen Hölzern. Im folgenden Text wird auf die Bedeutung eines derartigen Kaufes eingegangen.

Allen voran ist der Schutz unseres Planet und der Umwelt zu nennen. Das heimische Holz stammt aus Baumschulen und eine Rodung dessen hat keine erwähnenswerten negativen Auswirkungen auf das Klima. In den Tropen hingegen, wo ein Großteil der Baustoffe her stammt, werden Arten bedroht und in Maßstäben abgeholzt, die die natürliche Umgebung irreversibel schädigen. Und nicht nur das: auch der Transport derart weit entfernter Baustoffe verschlingt Geld und schädigt das Klima durch Abgase. Jeder, welcher sich als verantwortungsvoll in dem Umgang mit unserem Planeten sieht, sollte daher auf Möbel heimischer Produktionsstoffe zurückgreifen.
Aber auch unabhängig davon gibt es Gründe, die für einen Kauf eines Bio Produktes beim Möbelkauf sprechen. Durch den erhöhten Absatz heimischer Produzenten wird die deutsche Wirtschaft gestärkt, was letztlich jedem Endkonsumenten zugute kommt. Des weiteren ist die Qualität eines derartigen Produktes weitaus höher, da das Hartholz über eine höhere Massivität verfügt und optisch meist edler wirkt. Insgesamt sind Biomöbel aus heimischen Hölzern wichtig für unsere Natur, aber auch für die Menschheit welche in dieser noch länger zu leben gedenkt.


KfW-Effizienzhaus

Ein Effizienzhaus ist das moderne Haus von heute, ein Energiesparhaus. Um Energie sparen zu können, besinnt sich der Mensch auf die Energie der Natur. Dieses Haus muss bestimmten Anforderungen entsprechen, damit es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert werden kann. Das Förderprogramm besagt, dass der Zinssatz in den ersten 10 Jahren der Kreditlaufzeit aus Bundesmitteln verbilligt wird. Gefördert werden soll die Errichtung, Herstellung oder der Erwerb von Wohngebäuden, nicht aber von Ferien- und Wochenendhäusern.

Es gibt verschiedene KfW-Effizienzhäuser. Bei der Unterscheidung sind der Jahresprimärenergiebedarf und der Transmissionswärmeverlust ausschlaggebend. Der Jahresprimärenergiebedarf gibt an, wie viel Energie durchschnittlich in einem Jahr für zum Beispiel Heizung und Warmwasserbereitung verbraucht wird. Der Transmissionswärmeverlust gibt die Qualität des Hauses an, inwiefern dieses Energie speichern kann, zum Beispiel durch Dachisolierung, Fensterabdichtung und Bodenisolierung.
Seit dem 1. April 2009 heißt das Standard-Energiesparhaus KfW 40, KfW-Effizienzhaus 55 und das Standard-Energiesparhaus KfW 60, KfW-Effizienzhaus 70.

Beim KfW-Effizienzhaus 55, darf der Jahres- Primärenergiebedarf (Qp) und der Transmissionswärmeverlust (Ht) maximal 55% nach Energieverordnung 2007 zulässigen Werte betragen und der Jahres- Primärenergiebedarf darf 40kWh pro Quadratmeter Nutzfläche des Hauses nicht überschreiten.

Beim KfW-Effizienzhaus 70 dürfen maximal 70% der zulässigen Werte beim Jahres- Primärenergiebedarf und beim Transmissionswärmeverlust vorliegen, sowie höchstens 60kWh pro Quadratmeter Nutzfläche im Primärenergiebedarf. Das KfW-Effizienzhaus 100 hat 80kWh pro Quadratmeter Nutzfläche im Jahres- Primärenergiebedarf höchstens zur Verfügung und 100% im Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust zulässige Werte. Um einen energiesparsamen Zustand erreichen zu können, muss man einige Maßnahmen treffen wie zum Beispiel Wärmegedämmte Außenteile, Solaranlage, regenerative Energien zur Beheizung und Warmwasserbereitung