Ein Fertighaus ist schon lange keine Billiglösung mehr, sondern stellt eine ernstzunehmende Alternative zum Massivhaus dar. Auch sind Fertighäuser heutzutage beileibe keine Häuser von der Stange mehr. Aus den vielen Fertighaustypen kann man sich das passende Haus für ein eventuell vorhandenes Grundstück aussuchen oder es an den eigenen Geschmack und die Bedürfnisse der Familie anpassen.
Das eigentlich Kriterium für ein Fertighaus stellt die Technik dar, in der es erstellt wird. Während ein herkömmliches Haus an Ort und Stelle Stück für Stück aus den jeweiligen Baustoffen gebaut wird, kommt ein Fertighaus in großen, vorgefertigten Teilen, die auf der Baustelle zusammengesetzt werden. Fertigbauweise kann im Prinzip mit unterschiedlichen Werkstoffen realisiert werden: Zweck- und Industriebauten werden beispielsweise oft aus Beton-Fertigteilen gebaut und auch mit werkstattmäßig vorgefertigten Ziegelwänden wurde bereits experimentiert.
Typisch für Einfamilien Fertighäuser ist heute jedoch die Ständerbauweise, bei der Holzrahmen mit einer Beplankung aus Holz- oder anderen Werkstoffen versehen und auf der Baustelle montiert werden. Dank moderner Fertigungstechniken können Fertighaus-Teile heute individuell gefertigt werden. Das bedeutet, dass man heute auch ein vollständig individuell gestaltetes Haus als Fertighaus bekommen kann. Auch sind Fertighäuser heutzutage keineswegs mehr auf die früher übliche, eingeschossige Bungalow-Bauweise beschränkt.
Gerade wenn man ein Holzhaus bauen will, ist dies sehr gut als Fertighaus zu realisieren, wie die Fertighaus-Typen von Schwedenhaus zeigen. Die Konstruktion von Fertigwänden für Holzhäuser bietet zudem hervorragende Möglichkeiten, eine hochwirksame Wärmedämmung zu erreichen, so dass ein Holz-Fertighaus ohne weiteres auch als Passivhaus gebaut werden kann.